ANABEL

anabel

Ein gemütlicher Spieleabend mit Freunden und Familie ist ein sehr beliebter Zeitvertreib, bei dem man wunderbar das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken kann. Außerdem eignen sich Brettspiele für eigentlich jeden, egal ob jung oder alt. Leider ist es oft nicht möglich zusammen zu spielen, da man z.B. zu weit voneinander entfernt wohnt, es an Zeit mangelt oder es einfach an der Organisation, alle an einem Ort zu versammeln, scheitert.
Wie macht man es nun einfacher, dass man unabhängig vom Ort mit jemandem spielen kann? Typischerweise dienen in dieser Situation Computerspiele, jedoch sind diese gerade für ältere Menschen meist ungeeignet, da ihnen der Umgang mit Computern schwer fällt oder einfach nicht zusagt. Stattdessen haben wir uns überlegt, wie man dem echten Brettspiel möglichst nahe kommt und trotzdem entferntes Spielen über das Internet realisieren kann. Nachdem wir aus den bereits genanntem Grund Computer ausgeschlossen haben, boten sich Tablets an, die sich zurzeit immer größerer Beliebtheit erfreuen. Ein Tablet lässt sich wie ein Spielbrett flach auf den Tisch legen und über den Bildschirm bedienen. Es ist also keine interaktion mit einer Maus nötig, was für ältere Menschen meistens schwierieg ist.

Um so nah wie möglich am echten Brettspiel  zu bleiben, nutzen wir aber Spielfiguren statt eines Fingers. Hieraus ist ANABEL entstanden und steht für “Augmented and Networked App for Boardgames to Enhance Life”. Damit die Figuren erkannt werden wird ein kapazitiver Touchscreen benötigt und die Figuren müssen aus einem leitfähigem Material, wie beispielsweise Metall, bestehen. Die Erkennung der Figuren findet immer dann statt, wenn sie berührt werden und die Kapazität vom Finger auf die Figur übertragen wird.

Realisiert von Saskia Müller und Jeffrey Wolfe

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