Jukebox-Dienst SEEDS

seeds-guiHauptbestandteil des SEEDS Projektes sind generische, ortsgebundene Dienste. Services werden “ausgesät” und an bestimmen Orten bereitgestellt. Gaststätten eignen sich besonders für eine prototypische Implementierung. Bei den Besuchern handelt es sich zumeist um eine heterogene Gruppe. Wichtig bei einem Kneipenbesuch ist die Musik, die einen nicht unwesentlichen Anteil zur Kneipenauswahl beiträgt. Das SEEdS-Projekt versucht dabei alle musikalischen Präferenzen des Besuchers zu berücksichtigen: Der Nutzer selber wählt die Musik aus.

Der Nutzer hat die Möglichkeit sich mit seinem Smartphone an dem SEEdS-System zu registrieren. Es kann nach Musik gesucht werden. Musiktitel können einer globalen Playlist hinzugefügt werden. Ferner können Titel bewertet werden. Das an einen Audio-Receiver angeschlossene SEEdS-System spielt die Titel aus der Playlist. Titel mit höchster Bewertung werden zuerst gespielt.

Um wahlloses Bewerten von Musiktiteln in der Playlist zu unterbinden wird ein Token-System eingeführt. Jeder Nutzer erhält 5 sogenannte Tokens, die er über die Titel in der Playlist verteilt. Der Nutzer bewertet einen Musiktitel. Nachdem das Lied gespielt wurde,
erhält der User den Token zurück.

Der Nutzer sieht die globale Playlist und erkennt die Uhrzeit an dem der Song abgespielt wird. Darüber hinaus wird die Anzahl der Bewertungen angezeigt und der Nutzer hat die
Möglichkeit seine 5 Tokens zu verteilen, um so direkten Einfluss auf die Abspielreihenfolge zu nehmen.

Der VJ-Dienst (Video Jockey) stellt eine erweiterte Funktionalität des SEEdS-Systems dar. Der Nutzer kann mit der Musik interagieren. Er generiert mit einer Toucheingabe einen Visuellen-Effekt, den ein an das SEEdS-System angeschlossener Beamer auf eine
Leinwand projiziert. Durch kollektiv-soziale Interaktion mit Licht und Musik wird ein selbst gestalteter Freiraum erschaffen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Usability. Es
werden nicht viele Funktionen bereitgestellt, der Fokus liegt auf der Simplizität nach dem KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid).

Realisiert von Saulius Archipovas, Moritz Bode und Philipp Panhey

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